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InReha

Für Haftpflicht- und Unfallversicherer

Rehamanagement bei Personenschäden.

Unsere Case Manager steuern die Rehabilitation am Wohnort der Geschädigten: medizinisch, beruflich und sozial. Sie erhalten einen Maßnahmenplan, regelmäßige Statusberichte und einen Abschlussbericht nach ICF. Für alle Fragen haben Sie einen festen Ansprechpartner.

  • 48 hbis zum Erstkontakt nach Beauftragung
  • 2001ambulantes Rehamanagement seit
  • 16Bundesländer mit Case Managern vor Ort
  • >2000Begleitungen zurück in Alltag und Beruf
Vor einem Backsteinhaus auf dem Land steigt ein älterer Mann mit Beinorthese am neu montierten Handlauf die Eingangsstufen hinauf; unten steht sein Rollstuhl, eine Case Managerin mit Tablet schaut zu, seine Frau wartet in der Tür.
Hausbesuch nach einem Sturz mit dem E-Bike: der neue Handlauf am EingangSymbolbild, KI-generiert

Wann sich Rehamanagement lohnt

Je früher wir eingebunden werden, desto mehr lässt sich steuern: bevor Beschwerden chronisch werden oder die Rückkehr in den Beruf verloren geht.

Typische Verletzungsmuster

  • Polytrauma und komplexe Mehrfachverletzungen
  • Schädel-Hirn-Trauma
  • Rückenmarksverletzungen
  • Amputationen
  • Schwere Verbrennungen
  • Psychische Unfallfolgen, z. B. Traumafolgestörungen

Hinweise auf einen komplexen Verlauf

  • Längere Arbeitsunfähigkeit absehbar oder berufliche Zukunft unklar
  • Pflegebedarf, Hilfsmittel oder Umbau der Wohnung nötig
  • Viele Beteiligte: Ärzte, Therapeuten, Sozialversicherungsträger, Arbeitgeber
  • Stockender Heilungsverlauf oder drohende Chronifizierung

Schadenhöhe

  • Besonders wirksam, wenn ein hoher Schadenaufwand absehbar ist
  • Auch bei kleineren Schäden kann frühe Steuerung Folgekosten vermeiden, etwa durch eine vermiedene Erwerbsminderung

Von der Beauftragung bis zum Abschlussbericht

  1. Schritt 1: Beauftragung

    per E-Mail oder Telefon

    Sie übergeben den Fall ohne aufwendige Formalitäten und erhalten eine Auftragsbestätigung.

  2. Schritt 2: Erstkontakt

    binnen 48 Stunden

    Der Case Manager meldet sich bei der geschädigten Person und erfasst die Situation vor Ort.

  3. Schritt 3: Erstbericht

    nach dem ersten Besuch

    Sie erhalten die Ziele der Rehabilitation und einen Maßnahmenplan.

  4. Schritt 4: Begleitung

    bis zum Abschluss

    Statusberichte in den vereinbarten Abständen, zum Schluss ein Abschlussbericht mit Ergebnis.

Berichte, die Sie intern verwenden können

Jeder Bericht zeigt nachvollziehbar, wo die Rehabilitation steht und was als Nächstes ansteht. Das schafft Transparenz für alle Beteiligten.

Ein ausgedruckter Bericht mit Fließtext und einer Maßnahmentabelle liegt mit Brille und Stift im Sonnenlicht auf einem Schreibtisch.
Statusbericht mit MaßnahmenplanSymbolbild, KI-generiert
  • Erstbericht

    Ausgangslage, Rehabilitationsziele und Maßnahmenplan nach dem ersten Vor-Ort-Besuch.
  • Statusberichte

    Fortschritt, Abweichungen und Prognose. Die Abstände legen Sie fest: monatlich, quartalsweise oder anlassbezogen.
  • Abschlussbericht

    Vollständige Dokumentation der Maßnahmen und des erreichten Ergebnisses.
  • Standard

    Alle Berichte folgen der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit (ICF).

Was wir übernehmen

Medizinische Rehabilitation

  • Koordination aller medizinischen Maßnahmen
  • Vermittlung an spezialisierte Fachärzte
  • Steuerung von Physio- und Ergotherapie
  • Auswertung von Arztberichten und Gutachten für den Maßnahmenplan
  • Hilfsmittelversorgung

Beruf und Soziales

  • Planung der beruflichen Wiedereingliederung
  • Arbeitsmarktprognosen
  • Soziale Beratung und Unterstützung
  • Einbindung der Sozialversicherungsträger

Pflege und Wohnen

  • Bedarfsklärung und Pflegegradmanagement
  • Auswahl, Koordination und Qualitätsprüfung von Pflegediensten
  • Wohnraumanpassung

Für Sie als Auftraggeber

  • Ein fester Case Manager je Fall, direkt erreichbar
  • Ein fester Ansprechpartner in der InReha-Zentrale
  • Kommunikation mit allen Beteiligten
  • Abrechnung auf Stundenbasis, nachvollziehbar dokumentiert

Was Rehamanagement bewirkt

Ein gesteuerter Verlauf ist für die geschädigte Person besser und für Sie planbarer.

Motorradunfall, 42 Jahre, Fachkraft für Lagerlogistik

anonymisiert

Ausgangslage
Nach einem Motorradunfall mit komplexer Knieverletzung und zwei Operationen ist der Rehabilitand wieder zu Hause, aber seit vier Monaten arbeitsunfähig. Der Alltag in der Wohnung fällt schwer, und ob er an seinen Arbeitsplatz zurückkehren kann, ist offen. Mit seinem Einverständnis und in Abstimmung mit seinem Anwalt beauftragt der Haftpflichtversicherer InReha.
Maßnahmen
Beim Erstbesuch zu Hause, innerhalb von 48 Stunden, schildert der Rehabilitand, was ihm wichtig ist: wieder ohne Hilfe zurechtkommen und in seinem Betrieb bleiben. Daraus entsteht gemeinsam mit ihm der Maßnahmenplan. Die Case Managerin organisiert ambulante Rehabilitation und Physiotherapie am Wohnort, zieht einen Facharzttermin vor und sorgt dafür, dass Beschwerden früh behandelt werden, bevor Komplikationen entstehen. Hilfsmittel für die Wohnung machen ihn im Alltag wieder selbstständig. Mit seiner Zustimmung folgen das Gespräch mit dem Arbeitgeber, eine Arbeitsplatzanalyse und die stufenweise Wiedereingliederung. Versicherer und Anwalt erhalten Statusberichte nach ICF in den vereinbarten Abständen.
Dauer
Anderthalb Jahre vom Erstkontakt bis zum Abschlussbericht.
Ergebnis
Der Rehabilitand lebt wieder selbstständig, ohne Folgeoperation und ohne dauerhafte Hilfe im Alltag. Im Beruf ist er zurück in Vollzeit bei seinem bisherigen Arbeitgeber, jetzt in der Disposition statt in der Kommissionierung. Eine Umschulung war nicht nötig.

Neutral und vertraulich

Geschädigte, Anwälte und Versicherer müssen uns gleichermaßen vertrauen können. Darauf ist unsere Arbeit ausgerichtet.

  • Anerkannter Rehadienst

    Logo des Deutschen Anwaltvereins
    Die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht im Deutschen Anwaltverein erkennt InReha als unabhängigen Rehabilitationsdienst an. Wir arbeiten auch mit anwaltlich vertretenen Geschädigten zusammen.
  • DGCC-Zertifizierung

    Siegel: auditierte Case Management Qualität, Deutsche Gesellschaft für Care und Case Management
    InReha ist als Organisation nach den Standards der Deutschen Gesellschaft für Care und Case Management zertifiziert.
    Mehr zur Qualität
  • Code of Conduct

    Alle Case Manager sind an unseren Code of Conduct gebunden: Unabhängigkeit, Vertraulichkeit, Selbstbestimmung der Betroffenen. Unsere Aufgabe ist die bestmögliche Rehabilitation, nicht die Regulierung.
  • Datenschutz

    Alle Mitarbeitenden sind auf die DSGVO verpflichtet, die Kommunikation ist verschlüsselt, ein externer Datenschutzbeauftragter überwacht die Verarbeitung. Daten gehen nur an die am Fall beteiligten Stellen.
    Zum Trust Center

Was Schadenregulierer fragen

Wie beauftrage ich InReha mit einem Fall?

Per E-Mail an rehamanagement@inreha.net oder telefonisch. Sie erhalten eine Auftragsbestätigung, und innerhalb von 48 Stunden stellt der Case Manager den Erstkontakt zur geschädigten Person her.

Wie wird abgerechnet?

Auf Stundenbasis mit nachvollziehbarer Dokumentation. Die Konditionen richten sich nach Komplexität und Auftragsvolumen; wir erstellen Ihnen gern ein Angebot.

Wie wirkt sich Rehamanagement auf das Regulierungsklima aus?

In der Regel positiv. Geschädigte erleben einen neutralen Case Manager als Unterstützung, nicht als Kontrolle. Das verbessert die Zusammenarbeit und verringert Konflikte im Regulierungsprozess.

Kann InReha auch bei anwaltlich vertretenen Geschädigten eingesetzt werden?

Ja. Wir arbeiten unabhängig und im Interesse der bestmöglichen Rehabilitation. Viele Anwälte begrüßen die Zusammenarbeit, weil sie den Genesungsverlauf ihrer Mandanten beschleunigt.

Kann ich den Case Manager direkt erreichen?

Ja. Jeder Fall hat einen festen Case Manager, den Sie telefonisch oder per E-Mail erreichen. Zusätzlich haben Sie einen festen Ansprechpartner in der InReha-Zentrale.

Arbeitet InReha auch für private Unfallversicherer?

Ja. Auch hier begleitet ein fester Case Manager die versicherte Person vor Ort. Umfang und Form der Berichte stimmen wir mit Ihnen ab.

Wie stellt InReha die Qualität sicher?

Durch die DGCC-Zertifizierung, den verbindlichen Code of Conduct, regelmäßige Fallkonferenzen und Supervision sowie Weiterbildung über die InReha Akademie.

Unterlagen zum Weitergeben

Eine Case Managerin mit dunklen Locken und dunkelgrünem Blazer schaut der Betrachterin oder dem Betrachter ruhig und aufmerksam entgegen.
Symbolbild, KI-generiert

Sprechen Sie mit uns

Fragen zu einem konkreten Fall klären wir am Telefon. Über eine Zusammenarbeit, die über einzelne Fälle hinausgeht, sprechen wir gern persönlich mit Ihnen.

Montag bis Freitag, 8 bis 18 Uhr. Erreichen Sie uns nicht, rufen wir innerhalb von 48 Stunden zurück.