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1. Mehr Jugendliche in Ausbildung vermitteln - Bessere Unterstützung für Azubis und Betriebe


"Wir können in Deutschland auf keinen verzichten", so hat es Bundesbildungsministerin Johanna Wanka auf den Punkt gebracht. Betriebe sollen vermehrt auch leistungsschwächere Jugendliche und solche mit Hauptschulabschluss ausbilden. Die Bundesregierung hat realisiert, dass trotz guter Lehrstellensituation bisher zu viele – vor allem leistungsschwächere – Jugendliche bei der Ausbildungsplatzsuche leer ausgegangen sind. Deshalb wurde die Assistierte Ausbildung im SGB III verankert; das Gesetz tritt ab dem 01. Mai 2015 in Kraft.


Kleine Unternehmen können mit der "Assistierten Ausbildung" ein Coaching in Anspruch nehmen. Ausbildungsassistenten begleiten benachteiligte und leistungsschwache Auszubildende im Betrieb während der gesamten Ausbildung. So sollen Jugendliche, die bisher nur außerbetrieblich ausgebildet werden konnten oder die sonst keinen Ausbildungsabschluss schaffen würden, Lehre und Abschluss in Unternehmen schaffen.

Fachtagung am 24.04.2015 in Berlin: "Assistierte Ausbildung - bundesweit! Ein Meilenstein in der Berufsausbildungsförderung?" - http://www.jugendsozialarbeit.de/media/raw/fachtagung_assistierteausbildung_april2015_w eb.pdf
- Weitere Informationen dazu finden Sie hier: http://www.bibb.de/de/1301.php
Quelle: Fakten zur Regierungspolitik, Newsletter des Presse- und Informationsamt der Bundesregierung vom 22. April 2015 2. Neue Mittel aus Europäischem Sozialfonds (ESF) für Arbeitsmarktprogramme



2. Neue Mittel aus Europäischem Sozialfonds (ESF) für Arbeitsmarktprogramme


Mit Geld aus dem ESF können in Deutschland bis 2020 rund 730.000 Menschen gefördert werden. Zu den 26 Programmen gehört die Berufseinstiegsbegleitung, für die 1,05 Milliarden Euro vorgesehen sind. Die Berufseinstiegsbegleiter unterstützen Jugendliche beim Übergang von der Schule in die Ausbildung mindestens ein halbes Jahr. Im Januar ist in Deutschland die neue ESF-Förderperiode gestartet.


Das Internetportal zum Europäischen Sozialfonds (www.esf.de) ist anwendungsorientierter und benutzerfreundlicher geworden: Über die Suchfilter "Ich bin" und "Ich suche" finden Interessierte direkt die passenden ESF-Förderprogramme. In der Programmübersicht sind die einzelnen Programme genau beschrieben einschließlich der Antragsfristen und Ansprechpartner. Weitere Informationen dazu finden Sie hier:
Übersicht der ESF-Förderprogramme 2014- 2020: Quelle: Fakten zur Regierungspolitik, Newsletter des Presse- und Informationsamt der Bundesregierung vom 22. April 2015



3. Fachtagung " Integration nach medizinischer Reha – Fallmanagement, Nachsorge, berufliche Integration und weitere Versorgung" am 5. Mai 2015 in Berlin


Zu dieser gemeinsam veranstalteten Fachtagung laden die DEGEMED (Deutsche Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation) und die Deutsche Vereinigung für Sozialdienst im Gesundheitswesen (DVSG) in die Hauptstadt ein. Das Thema ist hoch aktuell und befasst sich mit konkreten Lösungsansätzen.


Moderne medizinische Rehabilitation ist mehr als eine punktuelle Intervention. Sie ist eingebettet in eine Behandlungskette, an der im Idealfall viele Akteure sinnvoll beteiligt sind. Koordination spielt dabei die entscheidende Rolle. Gleichzeitig sollen die Reha-Ziele "Reha vor Rente" und "Reha vor Pflege" dauerhaft erreicht und nachhaltig gesichert werden. Hier sind die Leistungserbringer besonders gefordert. Sie müssen bereits während der Leistung die Integration und die weitere Versorgung im Anschluss an die Reha organisieren. Wie kann so ein Übergang optimal gestaltet werden? In der Veranstaltung werden Beispiele gezeigt und praktische Hinweise gegeben.

Das Programm und weitere Informationen finden Sie hier:

http://www.degemed.de/images/veranstaltungen/15-05- 05%20programm%20integration%20nach%20der%20reha_v3.pdf Quelle: DEGEMED, Einladungs-Mail vom 23.04.2015

4. Besuchen Sie InReha am 28./29. April in Leipzig - Messekongress "Schadenmanagement und Assistance"

In der kommenden Woche wird Leipzig wieder zum Mittelpunkt der "Schadenwelt". Die Versicherungsforen Leipzig laden zum 8. Messekongress "Schadenmanagement und Assistance" ein. Im Bereich der Versicherungswirtschaft hat sich der Messekongress als wichtigste Plattform etabliert und ist inzwischen zur Leitmesse erklärt worden. So treffen ca. 1.000 Mitarbeiter aus Versicherungsunternehmen, Dienstleister, Assisteure und Rechtsanwälte zum fachlichen Austausch in einem professionellen Rahmen zusammen.

Neben einem Fachprogramm zu innovativen Aspekten des Schaden- und Leistungsmanagements finden themenfokussierte Fachforen zu verschiedenen Schwerpunktthemen wie Großschadenmanagement, Kfz-Versicherung/Telematik, Betrugsmanagement und Personenschadenmanagement statt.

Programminfo: ttp://www.assekuranz- messekongress.de/portal/de/messekongresse/sma/index.xhtml


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