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"Rehamanagement aktuell" 1.3.2012


URANIA, Berlin, 1./2. März 2012

6. Nachsorgekongress zur Integration nach Schädelhirnverletzung

 

Am 1. und 2. März 2012 findet in Berlin der 6. Nachsorgekongress der Arbeitsgemeinschaft Teilhabe - Rehabilitation, Nachsorge und Integration nach Schädelhirnverletzung  unter dem Motto: Hirnverletzung - die stille Epidemie! Wie kann Inklusion gelingen?  statt.


In diesem Jahr hat sich der Nachsorgekongress ganz der Formulierung einer Resolution für Menschen mit erworbener Hirnverletzung verpflichtet. Sowohl konstruktive Lösungsansätze als auch sozioökonomische Grundlagen beinhaltend, soll damit allen durch erworbene Hirnverletzungen betroffenen Menschen ein Werkzeug an die Hand gegeben werden, um in der Öffentlichkeit nachhaltig auf ihre krankheitsbedingten Bedürfnisse und ihre gesetzlich verankerten Rechte aufmerksam zu machen.


Darüber hinaus werden Referenten aus Politik, Selbsthilfe und Sozialgerichtsbarkeit den Fortschritt der Umsetzung der Behindertenrechtskonvention aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten. Diskussionsforen vermitteln allen am Rehabilitationsprozess Beteiligten neue Erkenntnisse rund um die Themenbereiche:

  • Soziale Teilhabe  Wer hilft mir vor Ort? Wo erhalte ich konkrete Hilfestellung?
  • Sozialpolitische Forderungen  Implementierung eines eigenen Behindertenstatus für Menschen mit erworbenen Hirnschäden
  • Bedarf der Angehörigen von Menschen mit Schädelhirnverletzung
  • Schule / Ausbildung von Kindern und Jugendlichen mit Schädelhirnverletzung.

Weitere Informationen finden Sie unter Nachsorgekongress Link: hier...

 

2. Arbeitsfeld Vermittlung in Arbeit

In einer arbeitsmarktpolitisch turbulenten Zeit und unter finanzierungstechnisch schwierigen Rahmenbedingungen haben sich in NRW an fünf Standorten regionale Partner in der Arbeitsvermittlung zu einem innovativen Modellprojekt "Selbstvermittlungscoaching (SVC)" zusammen geschlossen, dass sich v.a. mit methodischen und strukturellen Fragen der Integrationsunterstützung im SGB II befasst. Das Projekt mit einer Laufzeit von 26 Monaten wurde und wird gefördert vom Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales NRW, dem Europäischen Sozialfonds und Jobcentern an den Projektstandorten.

In dem Modellprojekt ist mit dem "Selbstvermittlungscoaching (SVC)" eine Methode entwickelt worden, die Stellensuche und Empowerment zusammenführt. SVC geht von der Person der Arbeit Suchenden aus, verbindet Gruppen- und Einzelcoaching mit Übungen zur Steigerung von sozialen Kompetenzen und erschließt Zugänge zum verdeckten Arbeitsmarkt. Zum Abschluss des Modellprojekts findet am 09.02.2012 in Düsseldorf (10:00 bis 17:00 Uhr, Nikko-Hotel, Immermannstr. 41) eine Fachtagung zum SVC statt.

Auf der Tagung wird das SVC ausführlich vorgestellt und eine arbeitsmarktpolitische Einordnung versucht. Außerdem erhalten die Teilnehmer/innen die Produkte der Arbeit des Modellprojekts:

  • das Praxishandbuch zum SVC für Praktiker/innen in der Arbeitsmarktförderung
  • das Kursbuch für Jobsucher als Arbeitsbuch für Jobsuchende
  • die SVC-Software zur Online-Dokumentation der Zielfindung und Wegeplanung (die Jobsuchenden auch webbasiert kostenfrei zur Verfügung stehen wird)
  • einen kurzen Film über das Projekt, die Ziele und die Besonderheiten der Methode SVC und einen etwas längeren Film, der veranschaulicht, wie in Kursform mit dem SVC gearbeitet werden kann

Eine Anmeldung zur Tagung ist nur online möglich unter http://www.bildung.paritaet-nrw.org/content/e331/e3537. Achtung: begrenzte Teilnehmerzahl. Die Tagungsgebühr beträgt 25 ¬ pro Person. Die Verpflegung ist inklusive, die genannten Produkte erhalten Sie kostenfrei (je ein Exemplar pro teilnehmender Person).

Weitere Informationen: Werner Lüttkenhorst, Der Paritätische Nordrhein-Westfalen, Ernst-Abbe-Weg 50, 40589 Düsseldorf, Telefon: 0211/94600-17, Fax: 0211/94600-10, Mobil: 0174-3389401, luettkenhorst@paritaet-nrw.org, www.selbstvermittlung.org


3. Arbeitsfeld Case Management

Zu einem Fach- und Vernetzungstag Case Management unter dem Titel Personen und Kompetenzen bündeln lädt das Sozialwissenschaftliche Fortbildungsinstitut (SoFi) an der Evangelischen Hochschule Dresden für den 27. Januar 2012 (09:00 bis 17:00 Uhr) ein. Tagungsort ist die Evangelische Hochschule Dresden, Dürerstr. 25, 01307 Dresden.

Der Fach- und Vernetzungstag will interessierten Fachkräften aus der Sozialen Arbeit, der Pflege, der Eingliederungshilfe und der Beschäftigungsförderung, die als Case ManagerInnen arbeiten, Gelegenheit zum Austausch eigener Erfahrungen geben und über aktuelle Entwicklungen im Case Management und über einzelne Projekte informieren. Die Teilnehmer/innen erleben u.a. einen einstündigen Vortrag von Dr. Susanne Rinnert, München, über Individuelles Case Management bei Menschen nach Unfall.

Weitere Informationen und Anmeldung: www.ehs-sofi.de, Ansprechpartnerin: Isabella Glaser, Telefon: 0351 / 46 902-40, E-Mail: sofi@ehs-dresden.de, Teilnahmebeitrag: 60,00 ¬, Anmeldeschluss: 13. Januar 2012. Bitte senden Sie Ihre Anmeldung per E-Mail unter Angabe von Name, E-Mail, Einrichtung, Adresse und Rechnungsadresse (falls abweichend).

 

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