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Rehamanagement aktuell Januar 2016

Verkehrsgerichtstag in Goslar

Der Verein "Deutscher Verkehrsgerichtstag – Deutsche Akademie für Verkehrswissenschaft – e.V." veranstaltet vom 27. – 29.01.2016 den 54. Verkehrsgerichtstag in Goslar. Der Verkehrsgerichtstag ist die bedeutendste Veranstaltung seiner Art im Verkehrsrecht und ein national und international anerkanntes Forum für Fragen des Verkehrsrechts, der Verkehrspolitik, der Verkehrsmedizin, der Verkehrspsychologie und der Verkehrstechnik. Es werden Themen von aktueller Bedeutung für Gesetzgebung, Rechtsprechung und- beratung, Verwaltung und Versicherungswirtschaft sowie für die Allgemeinheit der Verkehrsteilnehmer diskutiert. Dr. Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG, wird als Plenarredner sprechen.

Besuchen Sie den Informationsstand von InReha vom 28. bis 29.04.2016 im Foyer des Kongresscenters "Achtermann" (Rosentorstraße 20, 38640 Goslar). Im Zentrum steht hier unsere Aktion "I like Reha" anlässlich des 15-jährigen Bestehens von InReha.

Quelle: http://www.deutscher-verkehrsgerichtstag.de

 

Messekongress "Schadenmanagement & Assistance" in Leipzig

Die Versicherungsforen Leipzig GmbH laden am 20./21.04.2016 zum 9. Messekongress "Schadenmanagement und Assistance" ein. Im Bereich der Versicherungswirtschaft hat sich der Messekongress als wichtigste Plattform etabliert, bei dem sich Mitarbeiter von Versicherungsunternehmen, Dienstleistern, Assisteuren und Rechtsanwälte zum fachlichen Austausch in einem professionellen Rahmen treffen.

Es finden Fachvorträgen zu innovativen Aspekten des Schaden- und Leistungsmanagements zu verschiedenen Schwerpunktthemen wie Mobilität, Schadenstrategie& Betriebsmodelle, Wohngebäude/ Klima/ Sachversicherung, Personenschadenmanagement und Digitalisierung & Prozesse, Dienstleistersteuerung und Industrie& Gewerbe statt.

Besuchen Sie InReha am Informationsstand in der Ebene 0/ Stand 58 im Congress Center Leipzig (CCL).

Im Mittelpunkt steht eine (humorige) Aktion anlässlich des InReha-Jubiläum-Jahres: 15 Jahre Kompetenznetzwerk – 5000 Jahre Reha-Erfahrung. Außerdem stellt InReha auf der Messe seinen neu entwickelten Job-Motor InArbeit vor, der zum April startet.

Quelle: http://www.assekuranz-messekongress.de

 

Aktueller Stand und Perspektiven der neurologischen Rehabilitation aus Sicht der BAR

Jährlich erleiden mehr als 270.000 Menschen unfallbedingt eine Schädel-Hirn-Verletzung, von denen ca. 10% teilweise lebenslang schwer oder schwerstbetroffen bleiben. Die Zahl der indirekt Betroffenen beläuft sich auf ca. 2,5 Mio. Menschen.

Schädel-Hirn-Verletzte Menschen benötigen aufgrund der Verschiedenheit der Unfallfolgen eine "besondere"/ individuelle Rehabilitation. Insbesondere erscheint es wichtig, eine reibungslose träger- und phasenübergreifende Rehabilitation zu ermöglichen, für die ein Lotse durch das System von entscheidender Bedeutung ist.

Diese Besonderheiten finden ihren Ausdruck im Phasenmodell der Neurologischen Rehabilitation, das trägerübergreifend definiert ist. Neben der möglichst frühzeitigen Einbindung und Vernetzung aller Professionen und einem ganzheitlichen Ansatz haben auch die Angehörigen und das weitere Umfeld des Verletzten eine maßgebliche Bedeutung für den Erfolg der Teilhabeplanung.

Zur Erfüllung des von den UN Behindertenrechtskonventionen geforderten Höchstmaßes an Unabhängigkeit für Menschen mit Behinderung wurden im Rahmen des BAR-Symposiums u.a. folgende Ansatzpunkte zur Verbesserung hervorgehoben:

  • Reha vor Rente
  • Realistische Entlassungsberichte
  • Reibungslose Übergänge innerhalb der Phasen
  • Fallmanagement für die Sektor-übergreifende Überleitung
  • Langfristige Bereitstellung eines Lotsen über die Reha-Phasen hinaus

Quelle: FORUM sozialarbeit+gesundheit 1/2016, Fachzeitschrift der Deutschen Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen (DVSG)

 

GKV-Versorgungsstärkungsgesetz

Das Gesetz zur Stärkung der Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung (Versorgungsstärkungsgesetz) ist am 23. Juli 2015 in Kraft getreten. Das Gesetz zielt darauf ab, auch in Zukunft eine gut erreichbare medizinische Versorgung der Patientinnen und Patienten auf hohem Niveau sicherzustellen.

Die Regelungen des Versorgungsstärkungsgesetzes sind unter anderem:

  • Die Kassenärztlichen Vereinigungen werden verpflichtet, Terminservicestellen einzurichten. Sie sollen Versicherten mit einer Überweisung innerhalb von vier Wochen einen Termin bei einem Facharzt vermitteln. Um die psychotherapeutische Versorgung zu verbessern, wird der Gemeinsame Bundesausschuss beauftragt, die Psychotherapie-Richtlinie zu überarbeiten
  • Das Krankenhaus-Entlassmanagement wird verbessert (AU-Bescheinigungen von bis zu 7 Tagen, Verordnungen von Medikamenten und ambulanten Therapien dürfen künftig im Anschluss an die stationäre Behandlung vom Krankenhaus ausgestellt werden)
  • Für Erwachsene mit geistiger Behinderung oder schweren Mehrfachbehinderungen können medizinische Behandlungszentren eingerichtet werden
  • Bei Leistungen der medizinischen Rehabilitation erhalten Versicherte mehr Wahlrechte
  • Pflegebedürftige, Menschen mit Behinderungen und Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz erhalten Anspruch auf zusätzliche Leistungen zahnmedizinischer Prävention
  • Versicherte erhalten einen Anspruch auf Krankengeld schon von dem Tag an, an dem die ärztliche Feststellung der Arbeitsunfähigkeit erfolgt ist

Quelle: http://www.bmg.bund.de/themen/krankenversicherung/gkv-versorgungsstaerkungsgesetz.html




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