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Rehamanagement aktuell 12.04 2018

In diesem Infobrief finden Sie folgende Themen:

•  Veranstaltung:

 

MeH-IntensivSeminar bei InReha

•  Hinweis:

 

Berliner Arbeitskreis MeH

•  Personal:

 

Neuer Zentraler Koordinator bei InReha

•  Veröffentlichung:

 

Forschungsbericht zu LTA


 

MeH-IntensivSeminar – 26./27. Oktober 2018, Hamburg

Besonderheiten in der Sachbearbeitung und Integrationsbegleitung bei Menschen
mit erworbenen Hirnschädigungen (MeH)

Es gibt nicht den Menschen mit einer neurologischen Erkrankung oder Behinderung, sondern vielfältige Ausprägungen, die bei der Sachbearbeitung und der Begleitung der Rehabilitation berücksichtigt werden müssen.

Ziel des IntensivSeminars ist es, einen Überblick über unterschiedliche Ausprä-
gungen von erworbenen Hirnschädigungen und die individuellen Reha-Bedarfe bei den betroffenen Menschen zu geben. Medizinische und neuropsychologische Aspekte werden im Hinblick auf ihre Auswirkungen auf die gesamte Lebenssituation (auch soziale und berufliche Teilhabe) vorgestellt. Die sich für den Einzelfall daraus ergebenden Besonderheiten für die Gestaltung der Rehabilitation werden abgeleitet.

Das IntensivSeminar ist interaktiv konzipiert und thematisiert anhand von Praxisfällen, welche besonderen Aspekte sowohl in der Sachbearbeitung, wie auch in der Integrationsbegleitung von Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen zu berücksichtigen und welche Interventionsmöglichkeiten im Rehaverlauf sinnvoll anzuwenden sind

Zielgruppe: MitarbeiterInnen der Personenschaden-Sachbearbeitung der Versicherer, Beratungsfachkräfte, MitarbeiterInnen im Rehamanagement, von Integrationsfachdiensten und in der Unterstützten Beschäftigung und weitere fachlich Interessierte aus Praxis und Verwaltung

Referentin: Dipl.-Psych. Stephanie Strunk

Diese Veranstaltung wird im Rahmen der Weiterbildung des Certified Disability Management Professional (CDMP) mit 10 Stunden von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) anerkannt. Weitere Informationen und die Möglichkeit sich anzumelden finden Sie hier: Infos und Anmeldung



 

Berliner MeH Wegweiser

Der Berliner Arbeitskreis MeH hat in Zusammenarbeit mit tettricks.de einen Internet-Wegweiser zusammengestellt, um Betroffenen und ihren Angehörigen eine erste Orientierung über Angebote für MeH in Berlin zu geben.

In dem Wegweiser finden Sie vorwiegend Einrichtungen und Angebote, die sich auf Menschen mit erworbener Hirnschädigung spezialisiert haben. Wo solche
fehlen werden allgemeine Anlaufstellen und Angebote genannt. Alle Informationen unter: https://www.berliner-meh-wegweiser.de
Quelle: tettricks.de



 

Jan Plagmann
Zentraler Fallkoordinator
Fachkoordinator für berufliches Reha-Management

Seit dem 01. Januar 2018 ist Jan Plagmann als Koordinator in der Hauptverwaltung der InReha GmbH in Hamburg tätig.

Seine Hauptverantwortung ist der Unternehmens- bereich "InArbeit". Hier ist er zentraler Ansprechpartner für die Wiedereingliederung und Vermittlung von Menschen mit Handicap auf geeignete und leidensgerechte Arbeitsplätze. Das Hauptaugenmerk seiner Tätigkeit ist die Unterstützung unserer regionalen Fallmanager bei der Akquisition und Kontaktpflege, sowie der leidens- und arbeitsmarktgerechten Kommunikation mit potentiellen Arbeitgebern. Im Tandem mit dem jeweiligen regionalen Fallmanager begleitet es so den gesamten Bewerbungszyklus der "InReha"-Rehabilitanden. Im Team beraten und unterstützen sie alle nötigen Schritte hin zur erfolgreichen Arbeitsplatzgestaltung inklusive eines Onboarding in den beruflichen Alltag. Ziel dieser Tandem-Arbeitsweise ist die Steuerung und Optimierung der beruflichen Rehabilitation einerseits, aber auch der Qualitätssicherung und Kostenkontrolle andererseits. Vor allem aber dient dieses Vier-Augen-Prinzip den Rehabilitanden zur optimalen Nutzung ihrer Teilhabemöglichkeiten.

Die anspruchsvolle Tätigkeit der Rehabilitationsbegleitung erfordert besondere Kompetenzen. Der Weg von Jan Plagmann zu InReha

Steckbrief Jan Plagmann

Diplom-Sportwissenschaftler, Master of Art Personalentwicklung,
Integraler Gesundheitscoach IGC, systemischer Coach (dvct-zertifiziert)

Jan Plagmann studierte Sportwissenschaften mit Schwerpunkt Erwachsenenpädagogik an der Deutschen Sporthochschule in Köln. Im Vordergrund stand die sozialpsychologische Betrachtung von Menschen im Austausch mit Ihrer gesellschaftlichen Umgebung. Seine Diplomarbeit schrieb er über das gruppendynamische Verhalten im Fahrtensegeln. Aus einem Feldversuch heraus entwickelte sich seine Neugier und Interesse an den psychologischen Bedürfnissen der Menschen im beruflichen Kontext.

Nach seinem Studium arbeitete er ca. 10 Jahre lang als Personalberater, zunächst in einer internationalen Unternehmensberatung in Düsseldorf. Dabei vertrat er die Interessen von Bewerbern und Arbeitgebern gleichermaßen und war in einer "Vermittler-Funktion" am Arbeitsmarkt tätig. Für die Funktion im beruflichen Rehamanagement bringt er so praktische und angewandte Erfahrung aus dem Lebenszyklus der Personalarbeit mit, von der Akquisition, dem Bewerbermanagement bis hin zum Onboarding in das Unternehmen.

Nebenberuflich absolvierte er an der TU Kaiserslautern einen Master (M.A.) im Fach Personalentwicklung. Er bildete sich zum Systemischen Coach (dvct) und zuletzt zum Integralen Gesundheitscoach (Aurum Cordis) weiter. Nach der Geburt seines Sohnes im Weltmeisterjahr und dem eigenen Wunsch nach mehr Sinnhaftigkeit im Beruf, betreute er zunächst im Auftrag der Jobcenter ca. anderthalb Jahre lang Menschen mit komplexen Hemmnissen, im Jobcenter-Jargon, chronische Hartz IV-Empfänger. Ende 2017 entschied er sich für eine Weiterentwicklung und kam zu "InReha" "

Jan Plagmann ist verheiratet, hat 2 Kinder und lebt in Rellingen, im Westen von Hamburg. Seine Hobbys sind nach wie vor der Segelsport, das Handwerken mit Holz und er liebt gutes Essen.


 

Forschungsbericht zur LTA

Forschungsbericht zu einer erstmaligen Gesamterhebung der Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA) der Arbeitsagenturen

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat einen Forschungsbericht veröffentlicht, der sich mit der Analyse von Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen und Behinderungen beschäftigt, die eine berufliche Rehabilitation in Kostenträgerschaft der BA anstreben oder absolvieren. Ziel des Projektmoduls war der Aufbau einer Prozessdatengrundlage. Für die Untersuchung der psychisch erkrankten Personengruppe wurden auch qualitative Interviews mit jungen Personen der beruflichen Ersteingliederung durchgeführt. Mehr Informationen finden Sie in der Veröffentlichung unter dem Link.




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